Mit diesem fröhlichen Logo warb der Grasskiclub Mumpf für seinen Anlass und dieser «Lockvogel» zeigte Wirkung.
Schon vor 14 Uhr fanden sich Fahrer, Fahrerinnen, Fans und Schaulustige aus der ganzen Region am idyllisch gelegenen Hang unterhalb der Mumpfer Fluh ein. Die Getränkeausgabe im Clubhüttli und der Grillstand daneben liefen bereits auf Hochtouren.
In einem kleinen Festzelt am Waldrand standen Grasskier, Skischuhe, Skistöcke, Helme etc. sauber
aufgereiht und zum Ausleihen bereit.
aufgereiht und zum Ausleihen bereit.
Die Rennleitung, bestehend aus Phil Jegge, Silvan Schmid, Flavio Güntert, Marco Berger, Arne Berger und dem Starter Thomas Schmid standen im Starthäuschen bereit und im Ziel warteten die Zeitnehmer Roman Hurt und Marius Bitter auf die Fahrer und Fahrerinnen.
Kurz nach 14 Uhr sauste der erste mutige Fahrer den Hang hinunter. Es folgten über 25 Ehemalige, Neulinge, Waghalsige, einige Frauen und Knirpse. Nicht alle bewältigten die Fahrt durch den interessant ausgesteckten «Riesenslalom» ohne Sturz, einige mit mehreren, andere mit einer «Freestyle-Routenwahl», was beim Publikum für Unterhaltung sorgte.
Kurz nach 14 Uhr sauste der erste mutige Fahrer den Hang hinunter. Es folgten über 25 Ehemalige, Neulinge, Waghalsige, einige Frauen und Knirpse. Nicht alle bewältigten die Fahrt durch den interessant ausgesteckten «Riesenslalom» ohne Sturz, einige mit mehreren, andere mit einer «Freestyle-Routenwahl», was beim Publikum für Unterhaltung sorgte.
Die hügelige Piste war teilweise etwas glitschig, und dementsprechend heimtückisch. Die Zuschauer freuten sich über jeden Athleten, jede Athletin, die den Run irgendwie meisterten und spendeten grossen Applaus. Eigentlich stand im Rennreglement, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer drei Läufe zu absolvieren habe und die zwei schnellsten für das Schlussresultat zählten. Aber es hatten nicht alle die Kraft und den Mut die anstrengende Fahrt dreimal zu meistern. Die zwei Samariterinnen konnten das Rennen buchstäblich geniessen, hatten sie doch bloss ein paar harmlose Schürfungen zu kurieren.
Damit die Rennteilnehmerinnen und Rennteilnehmer vom Ziel zum Start nicht den Hang hinaufkraxeln mussten, wartete Flavio Güntert mit seinem zur Kutsche umgerüsteten «Aebi» im
Ziel und fuhr die Schar samt Ausrüstung um den Baumgarten herum wieder an den Start.
Ziel und fuhr die Schar samt Ausrüstung um den Baumgarten herum wieder an den Start.
Höhepunkte waren die Teilnahme von Roland König, Villnachern (ehemaliger Grasskirennfahrer), Christian Saligni, Mumpf (ehemaliger Skirennfahrer, Italien) und Roman Kym, Wallbach.
Letzterer durfte als «Promi» starten, weil er von seinen Freunden zu seinem kürzlich stattgefundenen 50. Geburtstag einen Gutschein für einen Überraschungstag erhielt. Nichts ahnend landete er mit seinen fünf Begleitern zu Fuss von Wallbach her am Plauschrennen, wo seine Kumpel einen Renndress, eine CS-Kultmütze und genügend Flüssigkeit bereithielten. Fans, die ihn mit Fähnchen am Pistenrand anfeuerten, waren auch organisiert. Das war für ihn die erste Fahrt in seinem bisherigen Leben auf diesen Skis und er meisterte diese Herausforderung mit Bravour.
Inzwischen fanden sich immer mehr Schaulustige am Renngelände ein und «plünderten» regelrecht den Getränke-und Verpflegungsstand. Schnell musste dieser Notlage Abhilfe geschaffen
werden, was dem flexiblen OK auch innert Kürze gelang.
Roland König packte nach seiner Fahrt seine Handorgel aus, setzte sich auf zwei Getränkekisten und unterhielt die Gäste mit seinen virtuos vorgetragenen «Gassenhauern».
Im hinteren Teil des Festhüttchens, das vorne als Start- Garderoben- und Ausrüstungszelt diente, war Barkeeper Rico Jegge eifrig dabei, hinter der Bar die ersten «Shots» zu mixen.
Kaum bereitgestellt, fanden sie auch schon den Weg in einige Kehlen und Rico hatte alle Hände voll zu tun. Denn nach der Rangverkündigung, es gewann Christian Saligni, begann die After-Party. Über hundert Gäste feierten bis tief in die Nacht hinein und freuten sich zusammen mit einigen Helfern über das gelungene Rennen und das fröhliche Fest.
Phil Jegge, der Präsident des Clubs fühlte sich geehrt über den Besuch einer Delegation vom Grasskiclub Escholzmatt-Marbach, dem Verein der im letzten Herbst auf der Marbachegg den Weltcupfinal durchführte. Auch meinte er, nach dem erfolgreichen und unfallfreien Tag, das Grasskifahren lebe wieder auf und er schaue sehr positiv in die Zukunft. Hoffentlich gibt es wieder einmal einen solchen Event und die Wetterverhältnisse werden genauso ideale Bedingungen bieten.
Bericht:
Doris Hänggi